Gemeinsam Kinder gegen Cybermobbing stark machen! Übersicht von Initiativen und Projekten.

Gemeinsam Kinder gegen Cybermobbing stark machen! Übersicht von Initiativen und Projekten.

Gemeinsam Kinder gegen Cybermobbing schützen und für die Zukunft wappnen. Diese Initiativen und Projekte zeigen, wie es geht!

Laut einer für Stark ins Neue durchgeführten, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey sind sich 81,2% der Befragten einig: 

Kindern sollen in der Schule Fähigkeiten vermittelt werden, die sie besser auf Krisen im Leben vorbereiten.

Über die Forderung, Kindern schon in der Schule Fähigkeiten gegen Krisen zu vermitteln, sind sich die Wähler/-innen aller Parteien einig – “dass sie sich hier so einig sind, ist bemerkenswert und unterstreicht die hohe Relevanz des Themas“, so Janna Schulte von Civey.

Eine weitere Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing zeigt dabei, dass Cybermobbing seit 2017 um über ein Drittel gestiegen ist. Laut der Cyberlife III Studie wirken sich die aktuellen Kontaktbeschränkungen, digitaler Unterricht und fehlende, soziale Kontakte auf die Belastung durch Cybermobbing auf Kinder und Jugendliche negativ aus (siehe Cyberlife III – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern).

Der Anstieg von Cybermobbing ist auch Teil der Krise!

Doch wie kann man schon heute Kinder gegen Krisen wappnen, wenn Lehrpersonal und Pädagogen/-innen mit dem Alltag alle Hände voll zu tun hat?

Ihnen noch mehr Aufgaben geben? 

Nein – Man kann ihnen helfen! Sich solidarisieren. Einfache Lösungen bauen und bieten. Dialog und Austausch fördern. Vernetzen und die Machbarkeit – auch in Krisenzeiten durch Ergebnisse beweisen!

Dazu wollen wir einen Überblick an Initiativen und Engagements geben, die Kindern zum einen Fähigkeiten, die sie gegen Krisen wappnen aufzeigen.

Das sind Fähigkeiten und Ressourcen wie emotionale Intelligenz, Resilienz, Mentale Stärke, Empathie, Achtsamkeit, Klarheit, Zielstrebigkeit (für die eigenen, richtigen Ziele) Selbstbewusstsein, ein gesundes Selbstwertgefühl, ein Gefühl von Sicherheit und ein Zu(sammen)gehörigkeitsgefühl. Denn diese Fähigkeiten lassen Kinder mit Veränderungen, Herausforderungen und Rückschlägen zurechtkommen, wieder aufstehen, aus ihnen lernen und selbstbestimmt allein und in der Gruppe für sich einstehen. Also besser mit kritischen Situationen umgehen.

Und zum anderen, zeigen wir hier Initiativen, die Kinder gezielt gegen Cybermobbing wappnen. Denn oft geht beides Hand in Hand:

Eine ganzheitliche Stärkung und achtsamer Umgang mit dem Alltag wirkt sich positiv auf den Umgang mit digitalen Medien aus.

Somit findest du – Ob Mama, Papa oder Oma – Lehrer/-in oder Pädagoge/-in – in diesem Blogpost die aktuell wichtigsten Adressen, die Kinder schon heute gegen Krisen – besonders Cybermobbing – stark machen – und zwar durch unterschiedliche Ansätze. Alle mit dem Ziel: Kinder direkt oder durch Dritte zu stärken.

Viel Spaß beim Kennenlernen wunderbarer Initiativen die heute schon dazu beitragen, dass Kinder Fähigkeiten bekommen, die sie gegen Krisen wappnen – ob direkt oder indirekt – ob in der Familie, in Kita oder Schule.

Erfahre mehr über:

Übersicht von Initiativen und Projekten, die Kinder gegen Krisen und Cybermobbing stark machen:

In weniger als einem Jahr hat das Team von krisenchat.de bestehend aus Jan Wilhelm, Julius de Gruyter, Kai Lanz, Hans Raffauf, Iris Lanz und Melanie Eckert mit mehr als 250 psychosozialen Ehrenamtlichen bundesweit bereits in über 12.000 Sessions Jugendliche professionell beraten. 

krisenchat.de wurde im 1. Corona Lockdown 2020 als ein gemeinnütziges Unternehmen (gUG) in Berlin gegründet mit der “Vision psychosoziale Ersthilfe für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die immer verfügbar, kostenlos und wirkungsvoll ist.”

Krisenchat ist somit eine Anlaufstelle mit der Kinder und Jugendliche eihne einfache und schnelle Möglichkeit bekommen, nach Hilfe zu fragen und diese auch zu bekommen. Denn sich selbst zu helfen ist eine wichtige Fähigkeit, die uns durch den Alltag hilft.

Das „Bündnis gegen Cybermobbing“ wurde im Juli 2011 als gemeinnütziger Verein (e. V.) gegründet. Es vereint Menschen, die persönlich von der Thematik betroffen sind, sei es beruflich oder privat. Das Ziel des Bündnisses ist es, gegen Cybermobbing und Gewalt im Netz anzugehen und die Gesellschaft darüber aufzuklären. 

Seine gesteckten Ziele erreicht das Bündnis gegen Cybermobbing durch Sichtbarkeit und Aufklärung zum Thema, u. A. durch Forschungs- und Präventionsarbeit, Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen, Präventionstagen an Schulen oder auch mit der organisatorischen Arbeit im Hintergrund.

klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission. 

Die Initiative hat den Auftrag, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und neuen Medien zu vermitteln und ein Bewusstsein für problematische Bereiche dieser Angebote zu schaffen.

Dabei hat die Arbeit von klicksafe ihre Schwerpunkte auf zwei Hauptpfeilern: Inhalte und Qualifikation sowie Marketing und Kampagne

Dies macht sie unter anderem durch die Ausrichtung der Safer Internet Days sowie dem Klicksafe Price, der Angebote rund um das Thema Netzsicherheit honoriert und somit ihre Sichtbarkeit erhöht.

HateAid bietet Betroffenen digitaler Gewalt ein kostenloses Beratungsangebot und Prozesskostenfinanzierung

So übernimmt Hateaid in geeigneten Fällen die Kosten für eine anwaltliche Beratung und Vertretung sowie die Kosten des Gerichtsverfahrens bei einer Zivilklage.


Dazu können sich interessierte auf der Hateaid Seite darüber informieren, welche Rechtlichen Wege sie gehen könne. Damit zielt Hateaid darauf hinaus, dass “Gerechtigkeit nicht vom Geldbeutel abhängt”.

Alle Betroffene, die online Hass und Hetze erleben, die beleidigt, verleumdet oder bedroht werden, können sich an sie wenden.

Seitenstark vernetzt rund 60 Kinderseiten und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien (https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/).

So bietet Seitenstark Eltern und Lehrkräften eine Übersicht der wichtigsten Anlaufstellen rund um Inhalte für Kinder.

Auch zum Thema Cybermobbing bietet es eine gute Übersicht von Seiten und Initiativen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene nutzen können, um sich zu informieren oder Hilfe zu suchen.

Die Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien bietet Eltern, Lehrern/-innen und Pädagogen/-innen und besonders Kindern, Inhalte rund um Fragen wie: 

“Gibt es Räuber im Internet?” – “Ist Facebook nun gut oder böse?” – “Bin ich im Netz ein anderer Mensch?” – “Darf ich Bilder aus dem Internet für mein Referat benutzen?” – “Darf ich auf meiner eigenen Website zeigen, was ich will?”

Damit bietet die Initiative Gutes Aufwachsen im Internet Kindern und Jugendlichen altersgerechte Zugänge zur Medienwelt.

Das übergreifende Ziel der Initiative ist es, Rahmenbedingungen für ein „Gutes Aufwachsen mit Medien“ zu schaffen.

Hinter dem Projekt des Internet-ABC steht der gemeinnützige Verein Internet-ABC, dem alle Landesmedienanstalten Deutschlands angehören.

Zentrales Ziel der Vereinsarbeit ist es, Kinder und Erwachsene beim Erwerb und der Vermittlung von Internetkompetenz zu unterstützen.

Das Internet-ABC ist ein Angebot für den Einstieg ins Internet – auf spielerische und sichere Weise. 

Als Ratgeber im Netz bietet es konkrete Hilfestellung und Informationen über den verantwortungsvollen Umgang mit dem World Wide Web. Die werbefreie Plattform richtet sich mit Erklärungen, Tipps und Tricks an Kinder von fünf bis zwölf Jahren, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen.

STARK INS NEUE

Stark ins Neue – das sind wir – Julia, Julia, Jasmin, Judith, Kathrin, Margarete und Verka und über 200 Trainerinnen und Trainer.

Seit Dezember 2020 haben wir eine Plattform geschaffen, über die Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen Zugang zu zertifizierten Kinder- und Jugendtrainerinnen und -trainern mit den Schwerpunkten Resilienz, Anti-Mobbing, Anti-Cybermobbing sowie Selbstbewusstsein und Achtsamkeit haben.

Bisher haben wir mit zwei riesigen, kostenlosen Events mehr als 18000 Kinder und Familien erreicht – und noch viel mehr die Medien aufgerührt, damit diese Thema Anti-Mobbing auf ihre Agenda zu setzen.

Unser Ziel: die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern ganzheitlich zu fördern, sie gegen Krisen stark machen – indem wir ihr Umfeld darauf sensibilisieren, was Kinder wirklich brauchen!

Eltern und Pädagog*innen können durch Stark ins Neue Trainings und Kurse auch über die Events hinaus buchen – und so mit Expertinnen und Experten aus ihrer Nähe in Kontakt bleiben. Für eine nachhaltige Stärkung des Kindes. Pädagog*innen und Entscheider*innen aus Einrichtungen können die Kurse auch für Weiterbildungszwecke nutzen und für ihre Einrichtungen in Anspruch nehmen – als Ergänzung des Curriculums!

Ein Contentbereich, der motivierende und inspirierende Inhalte für die Stärkung des Kindes gegen Krisen und für ein achtsames Familien- und Kita- sowie Schulleben, bietet, rundet das Angebot ab.

Im Rahmen des Internationalen Kindertages am 1. Juni 2021 bieten die Trainer und Trainerinnen kostenlose Kurs gegen Cybermobbing an. Unter dem Namen “Stark im Netz – Gemeinsam gegen Cybermobbing” werden wir Kinder und Eltern in kurzweiligen, unterhaltsamen und informierenden Onlinekursen für das Thema sensibilisieren und gleichzeitig handfeste Tipps geben, mit denen die jungen und älteren Teilnehmer direkt schon zur Sicherheit im Netz beitragen können.   

Hier finden Interessierte eine Übersicht der Anti-Mobbing und Anti-Cybermobbing Expertinnen und Experten, die sie für den 1. Juni zum Internationalen Kindertag für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene kostenlos buchen können:

Auf der Seite POLIZEI FÜR DICH erfahren Jugendliche, wo sie Hilfe finden, wenn sie in einer Notsituation sind oder Probleme haben. 

Die Hilfe kann von der Polizei oder anderen Beratungsstellen kommen, die verschiedene Hilfsangebote anbieten. Diese können telefonisch, persönlich oder online in Anspruch genommen werden. In der Regel entstehen den Nutzern/-innen keine Kosten.

Ganzheitlich klärt POLIZEI FÜR DICH junge Menschen über ihre Rechte und Möglichkeiten auf und gibt so einen guten Überblick über Hilfsangebote, Initiativen und konkrete Schritte, die Kinder, Jugendliche und Eltern gemeinsam gegen Cybermobbing und andere Straftaten gehen können.

Allgemein sind noch folgende, wichtige Stellen bei der Polizei Anlaufstellen, wenn es um konkrete, strafrechltiche Schritte  und Hintergrundinformationen geht:

Seit 40 Jahren steht die Nummer betroffenen Kindern und Eltern rund um die Uhr zur Seite – jetzt auch gegen Cybermobbing.

  • Kinder wählen die 116 111
  • Erwachsene die 0800 110550

Starke Kinder. Starke Zukunft ist der Youtube Kanal für Eltern, Pädagogen/-innen und Coaches.

Hier finden alle, die Kinder stärken wollen, informative, ehrliche und nachvollziehbare Inhalte rund um das Thema Resilienz und Erziehung und Beziehung zum Kind – und auch, was man gegen Cybermobbing als Kind und Erwachsener tun kann.

Der Youtube Kanal ist ein Baustein einiger Formate, mit dem der Gründer Daniel Duddek – selbst Erzieher und Anti-Mobbing Experte – Kinder und Pädagog*innen ganzheitlich  und unterhaltsam stärkt: Kurse, Trainings, Vorträge und neuerdings ein Live-TV Format, die Erziehungsrevolution.

Besonders das Thema Mobbing ist der Ausbildung, die Pädagogen/-innen und Quereinsteiger/-innen zu Selbstbehauptungs- und Resilienztrainern/-innen Online ausbildet, bildet die Basis für viele der Stark ins Neue Trainer/-innen und unterstützt so Schulen und Einrichtungen bei ihrem Auftrag, Kinder gegen Krisen zu wappnen.

Die Bloggerbande ist die Buchreihe rund um die vier Kinder Antonia, Tarik, Celina und Finn und für Kinder von 7 bis 12 Jahren gedacht. Betreiber der Webseite und Herausgeber der Bücher ist die Helmut Lingen Verlag GmbH mit Sitz in Köln.

Der bunte Blog stellt in vielen Beiträgen ganz gezielt das Medium Internet mit all seinen Chancen und Nutzen, aber auch Gefahren in den Mittelpunkt.

Themen wie Computer Viren, Hacking von Telefonen und Kettenbriefe und Challenges im Internet werden aufgegriffen und reflektiert. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Eltern eingeladen, zusammen auf den Seiten zu stöbern, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam eine Surfvereinbarung zu treffen.

Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb) ist ein Informations- und Serviceangebot des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie  in Berlin und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg.

Der bbb ist eine Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform für schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen in Berlin und im Land Brandenburg. 

Das Angebot gibt eine Übersicht von Ansprechpartner*innen & Beratungsmöglichkeiten sowie bietet Arbeitsmodule zur Prävention in Schule und Jugendhilfe. Konkrete Maßnahmen sind zum Beispiel Elternabende und Onlineseminare zur Medienerziehung.

JUUUPORT.de ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben.

Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Online-Abzocke und Datenklau. 

Juuuport bietet Online-Beratung bei Cybermobbing, WhatsApp-Stress & anderen Problemen im Netz!

Schnelle Hilfe von jungen Leuten für junge Leute eben!

Die Beratung kann via Kontaktformular oder via WhatsApp datenschutzkonform und kostenlos in Anspruch genommen werden. Jugendliche und junge Erwachsene werden eingeladen, sich bei Themen rund um Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Datenklau, Cybergrooming, Sexting, Gaming, Online-Sucht oder Technik an die Initiative vertraulich zu wenden.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist ein Medienratgeber und eine gemeinsame Initiative starker Partner: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie die AOK – Die Gesundheitskasse unterstützen SCHAU HIN! 

Das Ziel: Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen zu unterstützen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Eltern und Erziehende werden über aktuelle Entwicklungen der Medienwelt und Wissenswertes zu den verschiedensten Medienthemen, zum Beispiel Smartphone & Tablet, Soziale Netzwerke, Games, Apps, Medienzeiten und Streaming aufgeklärt.

SCHAU HIN! gibt ihnen somit Orientierung in der digitalen Medienwelt und konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.

Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ unterstützt Eltern und pädagogische Fachkräfte bei ihrer Erziehungsverantwortung im digitalen Zeitalter.

Sie bietet Kindern und Jugendlichen altersgerechte Zugänge zur Medienwelt.

Übergreifendes Ziel der Initiative ist es, Rahmenbedingungen für ein „Gutes Aufwachsen mit Medien“ zu schaffen. Gefördert wird Gutes Aufwachsen mit Medien vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Es bietet Information und Aufklärung rund um Themen wie Jugendmedienschutz, Medienerziehung, gibt eine Übersicht über Medienwelten und aktuelle Forschung sowie bietet eine Datenbank für Kindermedien und führt eine  Materialsammlung.

Bekannt ist Sofatutor dafür, eine digitale Lernplattform zu sein, die Lernen auf individuelle Weise, jederzeit und überall möglich macht. Sie bietet Schüler/-innen die Möglichkeit, sich mithilfe von Lernvideos, interaktiven Übungen und Arbeitsblättern den Schulstoff anzueignen oder nachzubereiten.

Laut eigenen Aussagen ist sofatutor.com ein fester Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft. Über 100 Mitarbeiter kümmern sich täglich um Inhalte, Innovation und Weiterentwicklung.

Durch seine digitale Ausrichtung bietet Sofatutor auch eine Quelle der Information gegen Cybermobbing an. So werden unter anderem Arbeitstechniken und der Umgang mit Cybermobbing Lehrkräften zur Verfügung gestellt.

Von Berlin bis München findet das Pilotprojekt “Glück” statt, welches Lehramtsstudent/innen und Lehrer/innen innerhalb von 12 Monaten Methoden und Lehrinhalte des sogenannten Schulfachs “Glück” näherbringt – mit dem Ziel, es an Kinder im als festen Bestandteil des Unterrichts zu vermitteln.

Wir finden, das Projekt gehört in diese Sammlung, da “glücklich sein” ein wichtiger Faktor ist, durch Krisen zu kommen und weder Opfer noch Täter im Kontext von Cybermobbing zu sein.

Unter dem Motto “Wir fördern Schüler” absolvieren die Teilnehmer/-innen ein fertiges Curriculums inkl. Selbsterfahrung, um die Qualifikation, die Inhalte an Kinder verschiedener Sekundarstufen weiterzugeben, sowie des Zertifikats des Fritz-Schubert-Instituts zu erlangen. Es ist das Ergebnis  einer Kooperation mit dem Fritz-Schubert Institut für Persönlichkeitsentwicklung gGmbH  durch – in München, Berlin und seit 2019 auch in Frankfurt/Mainz sowie Duisburg/Essen und hat zum Ziel, in den kommenden Jahren auf acht Standorte bundesweit auszudehnen.

jugendschutz.net ist seit den Neunzigern ein wichtiger Akteur des Jugendschutzes im Internet.

Die Stelle kombiniert Recherchen und Maßnahmen gegen Jugendschutzverstöße mit der Sensibilisierung von Anbietern, Eltern und Jugendlichen für Risiken.

Mit diesem mehrdimensionalen Ansatz wird zeitnah auf neue Phänomene im Internet reagiert. 

Die Aufgaben von jugendschutz.net sind im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geregelt und in einer Ländervereinbarung genauer bestimmt.

Auf den Seiten der “Faltblätter” finden Interessierte zahlreiche weiterführende Medien mit verschiedenen Schwerpunkten rund um den Jugendschutz – besonders im Netz.

Ein Blick ins Ausland!

Was sich auch lohnt – ist:

Ein Blick ins Ausland!

Kinder gegen Krisen und Cybermobbing zu wappnen ist in Zeiten der Globalisierung, digitaler Vernetzung und einfach als Zeichen, dass die Welt ein großes Dorf ist, eine internationale Bemühung.

So schauen wir auch, was unsere Nachbarn machen und freuen uns, wenn auch ihr dadurch Inspiration für euren Alltag in Familie und Einrichtung bekommt:

ENGLAND

In England wurde Mitte 2019 in 370 Grundschulen das Fach “Achtsamkeit” eingeführt.

Mehr als 2.000 Trainer und Trainerinnen gibt es bereits in Großbritannien und Irland. Gemeinsam mit den Schüler:innen werden regelmäßig Achtsamkeitsübungen durchgeführt. Auch Meditationen finden statt. So sollen die Schüler:innen ihre Emotionen besser erkennen lernen und sie dadurch benennen sowie regulieren können.

DÄNEMARK

In Dänemark gibt es seit Neuestem ein neues Schulfach für alle von der ersten Klasse bis zur Oberstufe: Es nennt sich “Empathie”.

Eine Wochenstunde gehört zum Pflichtprogramm für alle Grund- und Mittelschulen. In dieser Stunde, dem Klassen-Tid, sprechen die Kinder ganz offen mit der Lehrkraft und der Klasse über ihre Probleme und Gefühle. Der Ablauf ist folgendermaßen: Die Lehrkraft moderiert eine Gesprächsrunde an.

Ein Kind darf berichten, alle anderen hören zu. Danach wird gemeinsam nach Lösungsansätzen für das Problem gesucht. Das fördert nicht nur das Empathievermögen, sondern auch die Kreativität aller Beteiligten. Außerdem lernt jedes einzelne Kind dadurch, dass es mit Sorgen, Ängsten oder schlechten Gefühlen nicht alleine ist. Dass es sich lohnt, sich zu öffnen und sich verletzlich zu zeigen. Dass wir Menschen uns gegenseitig Kraft spenden können. 

USA

Einer Metastudie in den USA* zufolge wirken Schulprogramme, die Kindern und Jugendlichen soziale und emotionale Intelligenz beibringen nicht nur unmittelbar positiv auf die mentale Gesundheit, die sozialen Fähigkeiten und das Lernverhalten der Kinder – sie wirken auch nachhaltig.

Laut einer Studienleiterin vermitteln diese Lernprogramme “jene Fähigkeiten, die sie brauchen, um später im Leben erfolgreich zu sein und aufzublühen“.

(Fußnote: An der Studie beteiligt waren die University of British Columbia, die University of Illinois und die Loyola University in Chicago. Sie wurde Mitte Juli 2017 im Journal „Child Development“ veröffentlicht.)

Zusammenfassung und was du jetzt tun kannst!

Diese Übersicht zeigt, dass es viele Vorbilder gibt, die uns zeigen, wie wir Kindern und Jugendlichen bereits heute Fähigkeiten gegen Krisen vermitteln können – und sie auch heute schon offline und im Netz stark machen können.

Wir sind überzeugt – wenn man gemeinsam Lösungen sucht und ein klares Ziel hat, schafft man es. Gemeinsam stark für Kinder! Hier und Jetzt – für eine starke Zukunft!

Und jetzt?

Teile diese Liste mit Freundinnen und Freunden, die Lösungen für ihren Alltag zuhause oder in der Kita oder Schule suchen. Vielleicht ist genau das richtige Angebot für sie dabei!

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Sei dabei am 1. Juni 2021 am Internationalen Kindertag „Stark im Netz – Gemeinsam gegen Cybermobbing“ und stärke dein Kind und dich gegen die schlechten Seiten des Internets. Hol dir dein kostenloses Ticket bei über die Übersicht der Trainerinnen und Trainer.

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Quellen:

Civey Studie:

Das Meinungsforschungsinstitut Civey  (https://civey.com/) hat zwischen dem 1. und 2. Februar 2021 im Auftrag von Stark ins Neue im Internet 2.500 Personen befragt: Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Wir bedanken uns bei Janna Schulte, dem Team von Civey und Janina Mütze, der Gründerin des Berliner Startups, die aktuell auch in der Amazon Prime Serie YES SHE CAN – FRAUEN VERÄNDERN DIE WELT zu sehen ist.

Wenn du mehr Informationen zu der Studie erhalten willst, kontaktiere uns: ichwill@starkinsneue.de

Cyberlife III – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern:

https://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/fileadmin/pdf/studien/Cyberlife_Studie_2020_END1__1_.pdf

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Beispiel “England”: 

https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/englands-schulen-fuehren-das-fach-achtsamkeit-ein 

Beispiel “Dänemark”: 

https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/empathie-als-unterrichtsfach 

https://www.curioctopus.de/read/19847/empathie-ist-ein-schulfach-an-danischen-schulen 

Meta-Studie aus “USA”:

https://www.derstandard.de/story/2000061471347/lernen-kinder-emotionale-intelligenz-profitieren-sie-nachhaltig 

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