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đŸ€ Gemeinsam Kinder gegen Cybermobbing stark machen! Übersicht von Initiativen und Projekten.

Gemeinsam Kinder gegen Cybermobbing schĂŒtzen und fĂŒr die Zukunft wappnen. Diese Initiativen und Projekte zeigen, wie es geht!

Laut einer fĂŒr Stark ins Neue durchgefĂŒhrten, reprĂ€sentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey sind sich 81,2% der Befragten einig: 

Kindern sollen in der Schule FĂ€higkeiten vermittelt werden, die sie besser auf Krisen im Leben vorbereiten.

Über die Forderung, Kindern schon in der Schule FĂ€higkeiten gegen Krisen zu vermitteln, sind sich die WĂ€hler/-innen aller Parteien einig – “dass sie sich hier so einig sind, ist bemerkenswert und unterstreicht die hohe Relevanz des Themas“, so Janna Schulte von Civey.

Eine weitere Studie des BĂŒndnisses gegen Cybermobbing zeigt dabei, dass Cybermobbing seit 2017 um ĂŒber ein Drittel gestiegen ist. Laut der Cyberlife III Studie wirken sich die aktuellen KontaktbeschrĂ€nkungen, digitaler Unterricht und fehlende, soziale Kontakte auf die Belastung durch Cybermobbing auf Kinder und Jugendliche negativ aus (siehe Cyberlife III – Cybermobbing bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern).

Der Anstieg von Cybermobbing ist auch Teil der Krise!

Doch wie kann man schon heute Kinder gegen Krisen wappnen, wenn Lehrpersonal und PĂ€dagogen/-innen mit dem Alltag alle HĂ€nde voll zu tun hat?

Ihnen noch mehr Aufgaben geben? 

Nein – Man kann ihnen helfen! Sich solidarisieren. Einfache Lösungen bauen und bieten. Dialog und Austausch fördern. Vernetzen und die Machbarkeit – auch in Krisenzeiten durch Ergebnisse beweisen!

Dazu wollen wir einen Überblick an Initiativen und Engagements geben, die Kindern zum einen FĂ€higkeiten, die sie gegen Krisen wappnen aufzeigen.

Das sind FĂ€higkeiten und Ressourcen wie emotionale Intelligenz, Resilienz, Mentale StĂ€rke, Empathie, Achtsamkeit, Klarheit, Zielstrebigkeit (fĂŒr die eigenen, richtigen Ziele) Selbstbewusstsein, ein gesundes SelbstwertgefĂŒhl, ein GefĂŒhl von Sicherheit und ein Zu(sammen)gehörigkeitsgefĂŒhl. Denn diese FĂ€higkeiten lassen Kinder mit VerĂ€nderungen, Herausforderungen und RĂŒckschlĂ€gen zurechtkommen, wieder aufstehen, aus ihnen lernen und selbstbestimmt allein und in der Gruppe fĂŒr sich einstehen. Also besser mit kritischen Situationen umgehen.

Und zum anderen, zeigen wir hier Initiativen, die Kinder gezielt gegen Cybermobbing wappnen. Denn oft geht beides Hand in Hand:

Eine ganzheitliche StÀrkung und achtsamer Umgang mit dem Alltag wirkt sich positiv auf den Umgang mit digitalen Medien aus.

Somit findest du – Ob Mama, Papa oder Oma – Lehrer/-in oder PĂ€dagoge/-in – in diesem Blogpost die aktuell wichtigsten Adressen, die Kinder schon heute gegen Krisen – besonders Cybermobbing – stark machen – und zwar durch unterschiedliche AnsĂ€tze. Alle mit dem Ziel: Kinder direkt oder durch Dritte zu stĂ€rken.

Viel Spaß beim Kennenlernen wunderbarer Initiativen die heute schon dazu beitragen, dass Kinder FĂ€higkeiten bekommen, die sie gegen Krisen wappnen – ob direkt oder indirekt – ob in der Familie, in Kita oder Schule.

Erfahre mehr ĂŒber:

Übersicht von Initiativen und Projekten, die Kinder gegen Krisen und Cybermobbing stark machen:

In weniger als einem Jahr hat das Team von krisenchat.de bestehend aus Jan Wilhelm, Julius de Gruyter, Kai Lanz, Hans Raffauf, Iris Lanz und Melanie Eckert mit mehr als 250 psychosozialen Ehrenamtlichen bundesweit bereits in ĂŒber 12.000 Sessions Jugendliche professionell beraten. 

krisenchat.de wurde im 1. Corona Lockdown 2020 als ein gemeinnĂŒtziges Unternehmen (gUG) in Berlin gegrĂŒndet mit der “Vision psychosoziale Ersthilfe fĂŒr Kinder und Jugendliche zu schaffen, die immer verfĂŒgbar, kostenlos und wirkungsvoll ist.”

Krisenchat ist somit eine Anlaufstelle mit der Kinder und Jugendliche eihne einfache und schnelle Möglichkeit bekommen, nach Hilfe zu fragen und diese auch zu bekommen. Denn sich selbst zu helfen ist eine wichtige FÀhigkeit, die uns durch den Alltag hilft.

Das „BĂŒndnis gegen Cybermobbing“ wurde im Juli 2011 als gemeinnĂŒtziger Verein (e. V.) gegrĂŒndet. Es vereint Menschen, die persönlich von der Thematik betroffen sind, sei es beruflich oder privat. Das Ziel des BĂŒndnisses ist es, gegen Cybermobbing und Gewalt im Netz anzugehen und die Gesellschaft darĂŒber aufzuklĂ€ren. 

Seine gesteckten Ziele erreicht das BĂŒndnis gegen Cybermobbing durch Sichtbarkeit und AufklĂ€rung zum Thema, u. A. durch Forschungs- und PrĂ€ventionsarbeit, VortrĂ€ge auf nationalen und internationalen Kongressen, PrĂ€ventionstagen an Schulen oder auch mit der organisatorischen Arbeit im Hintergrund.

klicksafe ist eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der EuropÀischen Kommission. 

Die Initiative hat den Auftrag, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und neuen Medien zu vermitteln und ein Bewusstsein fĂŒr problematische Bereiche dieser Angebote zu schaffen.

Dabei hat die Arbeit von klicksafe ihre Schwerpunkte auf zwei Hauptpfeilern: Inhalte und Qualifikation sowie Marketing und Kampagne. 

Dies macht sie unter anderem durch die Ausrichtung der Safer Internet Days sowie dem Klicksafe Price, der Angebote rund um das Thema Netzsicherheit honoriert und somit ihre Sichtbarkeit erhöht.

Eine besonders praxisbezogene Art der StÀrkung digitaler Kompetenzen wird durch die Arbeit des Projektes Digitale Helden realisiert.

Das Team bildet LehrkrĂ€fte und SchĂŒler*innen aus, die widerum jĂŒngere SchĂŒler*innen beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet, sozialen Netzwerken und bei der PrĂ€vention von Cybermobbing vor Ort in den eigenen Schulen beraten. Durch das sog. Peer-to-Peer Programm werden Kinder und Jugendliche direkt in das Curriculum miteinbezogen, so dass ein intensives, mehrere Parteien stĂ€rkendes Programm entsteht.

Das Mentorenprogramm ist bereits an 170 Schulen bundesweit aktiv.

DarĂŒber hinaus bieten die Digitalen Helden weitere medienpĂ€dagogische Angebote fĂŒr SchĂŒler*innen, Eltern & LehrkrĂ€fte – unter anderem kostenfreie Onlinekurse mit Titeln wie „Fake-Profile“, „Hass im Netz“, „Klassenchat“ – auf der Seite der Akadamie.

Abgerundet wird das Angebot durch Kampagnen, wie die aktuelle „Wir gegen Cybermobbing“ Challenge, bei der PĂ€dagog*innen mit ihren Klassen gemeinsam gegen Cybermobbing speziell entwickelte Challenges bearbeiten.

HateAid bietet Betroffenen digitaler Gewalt ein kostenloses Beratungsangebot und Prozesskostenfinanzierung. 

So ĂŒbernimmt Hateaid in geeigneten FĂ€llen die Kosten fĂŒr eine anwaltliche Beratung und Vertretung sowie die Kosten des Gerichtsverfahrens bei einer Zivilklage.

Dazu können sich Interessierte auf der HateAid Seite darĂŒber informieren, welche rechtlichen Wege sie gehen könne. Damit zielt HateAid darauf ab, dass “Gerechtigkeit nicht vom Geldbeutel abhĂ€ngt”.

Alle Betroffenen ab 18 Jahren oder die gesetzlichen VormĂŒnder jĂŒngerer Betroffener, die online Hass und Hetze erleben, die beleidigt, verleumdet oder bedroht werden, können sich an HateAid wenden.

Seitenstark vernetzt rund 60 Kinderseiten und wird gefördert vom Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien (https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/).

So bietet Seitenstark Eltern und LehrkrĂ€ften eine Übersicht der wichtigsten Anlaufstellen rund um Inhalte fĂŒr Kinder.

Auch zum Thema Cybermobbing bietet es eine gute Übersicht von Seiten und Initiativen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene nutzen können, um sich zu informieren oder Hilfe zu suchen.

Die Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien bietet Eltern, Lehrern/-innen und PÀdagogen/-innen und besonders Kindern, Inhalte rund um Fragen wie: 

“Gibt es RĂ€uber im Internet?” – “Ist Facebook nun gut oder böse?” – “Bin ich im Netz ein anderer Mensch?” – “Darf ich Bilder aus dem Internet fĂŒr mein Referat benutzen?” – “Darf ich auf meiner eigenen Website zeigen, was ich will?”

Damit bietet die Initiative Gutes Aufwachsen im Internet Kindern und Jugendlichen altersgerechte ZugÀnge zur Medienwelt.

Übergreifendes Ziel der Initiative ist es, Rahmenbedingungen fĂŒr ein „Gutes Aufwachsen mit Medien“ zu schaffen. Gefördert wird Gutes Aufwachsen mit Medien vom Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Sie bietet Information und AufklĂ€rung rund um Themen wie Jugendmedienschutz, Medienerziehung, gibt eine Übersicht ĂŒber Medienwelten und aktuelle Forschung sowie  eine Datenbank fĂŒr Kindermedien und eine Materialsammlung.

Cybermobbing-Hilfe e.V. unterstĂŒtzt Betroffene und betreibt PrĂ€ventionsarbeit.

Der Verein arbeitet daran, dass Cybermobbing in der Gesellschaft weiter berĂŒcksichtigt wird. Dazu entwickeln sie langfristige Maßnahmen, um Empathie im Internet zu entwickeln.

Das Projekt ist das Ergebnis der Zusammarbeit eines jungen Teams rund um Lukas Pohland .

Dieser hat gemeinsam mit dem Team die Online-Beratungsstelle gegrĂŒndet. Von speziell geschulten jungen Leuten bekommen Opfer von Cybermobbing dort nach kostenloser und anonymer Registrierung RatschlĂ€ge, Infos und weiterfĂŒhrenden Adressen rund um die Uhr.

UnterstĂŒtzt wird die technische Lösung durch O2.

Hinter dem Projekt des Internet-ABC steht der gemeinnĂŒtzige Verein Internet-ABC, dem alle Landesmedienanstalten Deutschlands angehören.

Zentrales Ziel der Vereinsarbeit ist es, Kinder und Erwachsene beim Erwerb und der Vermittlung von Internetkompetenz zu unterstĂŒtzen.

Das Internet-ABC ist ein Angebot fĂŒr den Einstieg ins Internet – auf spielerische und sichere Weise. 

Als Ratgeber im Netz bietet es konkrete Hilfestellung und Informationen ĂŒber den verantwortungsvollen Umgang mit dem World Wide Web. Die werbefreie Plattform richtet sich mit ErklĂ€rungen, Tipps und Tricks an Kinder von fĂŒnf bis zwölf Jahren, Eltern, PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen.

STARK INS NEUE

Stark ins Neue – das sind wir – Julia, Julia, Jasmin, Judith, Kathrin, Margarete und Verka und ĂŒber 200 Trainerinnen und Trainer.

Seit Dezember 2020 haben wir eine Plattform geschaffen, ĂŒber die Eltern und PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen Zugang zu zertifizierten Kinder- und Jugendtrainerinnen und -trainern mit den Schwerpunkten Resilienz, Anti-Mobbing, Anti-Cybermobbing sowie Selbstbewusstsein und Achtsamkeit haben.

Bisher haben wir mit zwei riesigen, kostenlosen Events mehr als 18000 Kinder und Familien erreicht – und noch viel mehr die Medien aufgerĂŒhrt, damit diese Thema Anti-Mobbing auf ihre Agenda zu setzen.

Unser Ziel: die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern ganzheitlich zu fördern, sie gegen Krisen stark machen – indem wir ihr Umfeld darauf sensibilisieren, was Kinder wirklich brauchen!

Eltern und PĂ€dagog*innen können durch Stark ins Neue Trainings und Kurse auch ĂŒber die Events hinaus buchen – und so mit Expertinnen und Experten aus ihrer NĂ€he in Kontakt bleiben. FĂŒr eine nachhaltige StĂ€rkung des Kindes. PĂ€dagog*innen und Entscheider*innen aus Einrichtungen können die Kurse auch fĂŒr Weiterbildungszwecke nutzen und fĂŒr ihre Einrichtungen in Anspruch nehmen – als ErgĂ€nzung des Curriculums!

Ein Contentbereich, der motivierende und inspirierende Inhalte fĂŒr die StĂ€rkung des Kindes gegen Krisen und fĂŒr ein achtsames Familien- und Kita- sowie Schulleben, bietet, rundet das Angebot ab.

Im Rahmen des Internationalen Kindertages am 1. Juni 2021 bieten die Trainer und Trainerinnen kostenlose Kurs gegen Cybermobbing an. Unter dem Namen “Stark im Netz – Gemeinsam gegen Cybermobbing” werden wir Kinder und Eltern in kurzweiligen, unterhaltsamen und informierenden Onlinekursen fĂŒr das Thema sensibilisieren und gleichzeitig handfeste Tipps geben, mit denen die jungen und Ă€lteren Teilnehmer direkt schon zur Sicherheit im Netz beitragen können.   

Hier finden Interessierte eine Übersicht der Anti-Mobbing und Anti-Cybermobbing Expertinnen und Experten, die sie fĂŒr den 1. Juni zum Internationalen Kindertag fĂŒr Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene kostenlos buchen können:

Auf der Seite POLIZEI FÜR DICH erfahren Jugendliche, wo sie Hilfe finden, wenn sie in einer Notsituation sind oder Probleme haben. 

Die Hilfe kann von der Polizei oder anderen Beratungsstellen kommen, die verschiedene Hilfsangebote anbieten. Diese können telefonisch, persönlich oder online in Anspruch genommen werden. In der Regel entstehen den Nutzern/-innen keine Kosten.

Ganzheitlich klĂ€rt POLIZEI FÜR DICH junge Menschen ĂŒber ihre Rechte und Möglichkeiten auf und gibt so einen guten Überblick ĂŒber Hilfsangebote, Initiativen und konkrete Schritte, die Kinder, Jugendliche und Eltern gemeinsam gegen Cybermobbing und andere Straftaten gehen können.

Allgemein sind noch folgende, wichtige Stellen bei der Polizei Anlaufstellen, wenn es um konkrete, strafrechltiche Schritte  und Hintergrundinformationen geht:

Seit 40 Jahren steht die „Nummer gegen Kummer“ ratsuchenden Kindern, Jugendlichen und Eltern bei Sorgen und Problemen zur Seite – am Telefon und Online. Bundesweit, anonym und kostenlos.

Folgende Kontaktmöglichkeiten bestehen:

  • Kinder- und Jugendtelefon:
    116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr) oder schreib an die Online-Beratung
  • Elterntelefon: 0800 111 0 550 (Mo-Fr 9-17 Uhr und Di+Do bis 19 Uhr)

Antihater ist eine Jugendinitiative gegen Mobbing und Hass im Netz.

Es handelt sich um einen Zusammenschluss sÀchsischer Jugendlicher, die selbstbestimmt und aus eigenem Interesse etwas gegen Mobbing und Hass im Netz tun wollen.

Bei ihrem Vorhaben andere Jugendliche gegen Mobbing stark zu machen, dass sie durch Kurzfilme, AufklĂ€rung, Informationsdienste und anonymen Austausch und noch mehr (Stand Juni 2021 befinden sich Angebote im Aufbau) werden sie von Erwachsenen unterstĂŒtzt.

Diese engagieren sich ehrenamtlich mit Tipps und Ressourcen.

Starke Kinder. Starke Zukunft ist der Youtube Kanal fĂŒr Eltern, PĂ€dagogen/-innen und Coaches.

Hier finden alle, die Kinder stĂ€rken wollen, informative, ehrliche und nachvollziehbare Inhalte rund um das Thema Resilienz und Erziehung und Beziehung zum Kind – und auch, was man gegen Cybermobbing als Kind und Erwachsener tun kann.

Der Youtube Kanal ist ein Baustein einiger Formate, mit dem der GrĂŒnder Daniel Duddek – selbst Erzieher und Anti-Mobbing Experte – Kinder und PĂ€dagog*innen ganzheitlich  und unterhaltsam stĂ€rkt: Kurse, Trainings, VortrĂ€ge und neuerdings ein Live-TV Format, die Erziehungsrevolution.

Besonders das Thema Mobbing ist der Ausbildung, die PĂ€dagogen/-innen und Quereinsteiger/-innen zu Selbstbehauptungs- und Resilienztrainern/-innen Online ausbildet, bildet die Basis fĂŒr viele der Stark ins Neue Trainer/-innen und unterstĂŒtzt so Schulen und Einrichtungen bei ihrem Auftrag, Kinder gegen Krisen zu wappnen.

Die Bloggerbande ist die Buchreihe rund um die vier Kinder Antonia, Tarik, Celina und Finn und fĂŒr Kinder von 7 bis 12 Jahren gedacht. Betreiber der Webseite und Herausgeber der BĂŒcher ist die Helmut Lingen Verlag GmbH mit Sitz in Köln.

Der bunte Blog stellt in vielen BeitrÀgen ganz gezielt das Medium Internet mit all seinen Chancen und Nutzen, aber auch Gefahren in den Mittelpunkt.

Themen wie Computer Viren, Hacking von Telefonen und Kettenbriefe und Challenges im Internet werden aufgegriffen und reflektiert. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Eltern eingeladen, zusammen auf den Seiten zu stöbern, ins GesprÀch zu kommen und gemeinsam eine Surfvereinbarung zu treffen.

Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb) ist ein Informations- und Serviceangebot des Landesinstituts fĂŒr Schule und Medien Berlin-Brandenburg im Auftrag der Senatsverwaltung fĂŒr Bildung, Jugend und Familie  in Berlin und des Ministeriums fĂŒr Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg.

Der bbb ist eine Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform fĂŒr schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen in Berlin und im Land Brandenburg. 

Das Angebot gibt eine Übersicht von Ansprechpartner*innen & Beratungsmöglichkeiten sowie bietet Arbeitsmodule zur PrĂ€vention in Schule und Jugendhilfe. Konkrete Maßnahmen sind zum Beispiel Elternabende und Onlineseminare zur Medienerziehung.

JUUUPORT.de ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform fĂŒr junge Menschen, die Probleme im Netz haben.

Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Online-Abzocke und Datenklau. 

Juuuport bietet Online-Beratung bei Cybermobbing, WhatsApp-Stress & anderen Problemen im Netz!

Schnelle Hilfe von jungen Leuten fĂŒr junge Leute eben!

Die Beratung kann via Kontaktformular oder via WhatsApp datenschutzkonform und kostenlos in Anspruch genommen werden. Jugendliche und junge Erwachsene werden eingeladen, sich bei Themen rund um Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Datenklau, Cybergrooming, Sexting, Gaming, Online-Sucht oder Technik an die Initiative vertraulich zu wenden.

jugend.support ist ein Rat- und Hilfeangebot fĂŒr Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche. Es soll sie unterstĂŒtzen, wenn sie Probleme oder Stress im Netz haben

Hier finden Kinder und Jugendliche

  • Informationen zu verschiedenen Themenbereichen rund um Sicherheit im Netz
  • Tipps, wie sie sich selbst helfen und sich schĂŒtzen können
  • Kontakte zu Beratungsstellen, ĂŒber die sich sich vertraulich und kostenlos Hilfe holen können
  • Informationen, wie sie Inhalte, melden und sich bei Regelverstössen melden können

Die Rat- und Hilfeplattform ugend.support  wird gefördert vom @bmfsfj und aktuell von JUUUPORT e.V. betreut.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist ein Medienratgeber und eine gemeinsame Initiative starker Partner: Das Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie die AOK – Die Gesundheitskasse unterstĂŒtzen SCHAU HIN! 

Das Ziel: Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen zu unterstĂŒtzen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stĂ€rken.

Eltern und Erziehende werden ĂŒber aktuelle Entwicklungen der Medienwelt und Wissenswertes zu den verschiedensten Medienthemen, zum Beispiel Smartphone & Tablet, Soziale Netzwerke, Games, Apps, Medienzeiten und Streaming aufgeklĂ€rt.

SCHAU HIN! gibt ihnen somit Orientierung in der digitalen Medienwelt und konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.

Bekannt ist Sofatutor dafĂŒr, eine digitale Lernplattform zu sein, die Lernen auf individuelle Weise, jederzeit und ĂŒberall möglich macht. Sie bietet SchĂŒler/-innen die Möglichkeit, sich mithilfe von Lernvideos, interaktiven Übungen und ArbeitsblĂ€ttern den Schulstoff anzueignen oder nachzubereiten.

Laut eigenen Aussagen ist sofatutor.com ein fester Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft. Über 100 Mitarbeiter kĂŒmmern sich tĂ€glich um Inhalte, Innovation und Weiterentwicklung.

Durch seine digitale Ausrichtung bietet Sofatutor auch eine Quelle der Information gegen Cybermobbing an. So werden unter anderem Arbeitstechniken und der Umgang mit Cybermobbing LehrkrĂ€ften zur VerfĂŒgung gestellt.

Von Berlin bis MĂŒnchen findet das „Pilotprojekt GlĂŒck” statt. Es qualifiziert Lehramtsstudent/innen, Lehrer/innen und Quereinsteiger/-innen innerhalb von 12 Monaten Methoden und Lehrinhalte des sogenannten Schulfachs “GlĂŒck” zu lehren – mit dem erklĂ€rten Ziel, es an Kinder als festen Bestandteil des Unterrichts zu vermitteln.

Dabei werden Kindern Inhalte vermittelt, die sie ressourcenorientiert in die Eigenverantwortung bringen und ihre sozialen Kompetenzen fördern.

Somit werden Kindern auch solche soziale Kompetenzen vermittelt, die eine Basis fĂŒr Medienkompetenz sind. Ein Schutzschild, um gegen Cybermobbing gewappnet zu sein – so dass wir die Initiative auch als Projekt gegen Cybermobbing nennenswert finden.

Übungen, wie zum Beispiel der Umgang mit Fremd- und Selbstwahrnehmung, können z. B. dazu beitragen, dass Kinder weniger anfĂ€llig fĂŒr negative Kommentare in Chats sind.

Unter dem Motto “Wir fördern SchĂŒler” absolvieren die Teilnehmer/-innen ein fertiges Curriculum inkl. Selbsterfahrung, um die Inhalte an Kinder verschiedener Sekundarstufen weiterzugeben. 

Am Ende des Projektes bekommen die Teilnehmer/-innen das Zertifikat des Fritz-Schubert-Instituts – in MĂŒnchen, Berlin und seit 2019 auch in Frankfurt/Mainz sowie Duisburg/Essen.

Die Initiatoren/-innen planen, das Pilotprojekt in den kommenden Jahren auf acht Standorte bundesweit auszudehnen.

jugendschutz.net ist seit den Neunzigern ein wichtiger Akteur des Jugendschutzes im Internet.

Die Stelle kombiniert Recherchen und Maßnahmen gegen JugendschutzverstĂ¶ĂŸe mit der Sensibilisierung von Anbietern, Eltern und Jugendlichen fĂŒr Risiken.

Mit diesem mehrdimensionalen Ansatz wird zeitnah auf neue PhÀnomene im Internet reagiert. 

Die Aufgaben von jugendschutz.net sind im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geregelt und in einer LĂ€ndervereinbarung genauer bestimmt.

Auf den Seiten der “FaltblĂ€tter” finden Interessierte zahlreiche weiterfĂŒhrende Medien mit verschiedenen Schwerpunkten rund um den Jugendschutz – besonders im Netz.

Ein Blick ins Ausland!

Was sich auch lohnt – ist:

Ein Blick ins Ausland!

Kinder gegen Krisen und Cybermobbing zu wappnen ist in Zeiten der Globalisierung, digitaler Vernetzung und einfach als Zeichen, dass die Welt ein großes Dorf ist, eine internationale BemĂŒhung.

So schauen wir auch, was unsere Nachbarn machen und freuen uns, wenn auch ihr dadurch Inspiration fĂŒr euren Alltag in Familie und Einrichtung bekommt:

ENGLAND

In England wurde Mitte 2019 in 370 Grundschulen das Fach “Achtsamkeit” eingefĂŒhrt.

Mehr als 2.000 Trainer und Trainerinnen gibt es bereits in Großbritannien und Irland. Gemeinsam mit den SchĂŒler:innen werden regelmĂ€ĂŸig AchtsamkeitsĂŒbungen durchgefĂŒhrt. Auch Meditationen finden statt. So sollen die SchĂŒler:innen ihre Emotionen besser erkennen lernen und sie dadurch benennen sowie regulieren können.

DÄNEMARK

In DĂ€nemark gibt es seit Neuestem ein neues Schulfach fĂŒr alle von der ersten Klasse bis zur Oberstufe: Es nennt sich “Empathie”.

Eine Wochenstunde gehört zum Pflichtprogramm fĂŒr alle Grund- und Mittelschulen. In dieser Stunde, dem Klassen-Tid, sprechen die Kinder ganz offen mit der Lehrkraft und der Klasse ĂŒber ihre Probleme und GefĂŒhle. Der Ablauf ist folgendermaßen: Die Lehrkraft moderiert eine GesprĂ€chsrunde an.

Ein Kind darf berichten, alle anderen hören zu. Danach wird gemeinsam nach LösungsansĂ€tzen fĂŒr das Problem gesucht. Das fördert nicht nur das Empathievermögen, sondern auch die KreativitĂ€t aller Beteiligten. Außerdem lernt jedes einzelne Kind dadurch, dass es mit Sorgen, Ängsten oder schlechten GefĂŒhlen nicht alleine ist. Dass es sich lohnt, sich zu öffnen und sich verletzlich zu zeigen. Dass wir Menschen uns gegenseitig Kraft spenden können. 

USA

Einer Metastudie in den USA* zufolge wirken Schulprogramme, die Kindern und Jugendlichen soziale und emotionale Intelligenz beibringen nicht nur unmittelbar positiv auf die mentale Gesundheit, die sozialen FĂ€higkeiten und das Lernverhalten der Kinder – sie wirken auch nachhaltig.

Laut einer Studienleiterin vermitteln diese Lernprogramme “jene FĂ€higkeiten, die sie brauchen, um spĂ€ter im Leben erfolgreich zu sein und aufzublĂŒhen“.

(Fußnote: An der Studie beteiligt waren die University of British Columbia, die University of Illinois und die Loyola University in Chicago. Sie wurde Mitte Juli 2017 im Journal „Child Development“ veröffentlicht.)

Zusammenfassung und was du jetzt tun kannst!

Diese Übersicht zeigt, dass es viele Vorbilder gibt, die uns zeigen, wie wir Kindern und Jugendlichen bereits heute FĂ€higkeiten gegen Krisen vermitteln können – und sie auch heute schon offline und im Netz stark machen können.

Wir sind ĂŒberzeugt – wenn man gemeinsam Lösungen sucht und ein klares Ziel hat, schafft man es. Gemeinsam stark fĂŒr Kinder! Hier und Jetzt – fĂŒr eine starke Zukunft!

Und jetzt?

Teile diese Liste mit Freundinnen und Freunden, die Lösungen fĂŒr ihren Alltag zuhause oder in der Kita oder Schule suchen. Vielleicht ist genau das richtige Angebot fĂŒr sie dabei!

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Sei dabei am 1. Juni 2021 am Internationalen Kindertag „Stark im Netz – Gemeinsam gegen Cybermobbing“ und stĂ€rke dein Kind und dich gegen die schlechten Seiten des Internets. Hol dir dein kostenloses Ticket bei ĂŒber die Übersicht der Trainerinnen und Trainer.

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Quellen:

Civey Studie:

Das Meinungsforschungsinstitut Civey  (https://civey.com/) hat zwischen dem 1. und 2. Februar 2021 im Auftrag von Stark ins Neue im Internet 2.500 Personen befragt: Die Ergebnisse sind reprĂ€sentativ fĂŒr die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Wir bedanken uns bei Janna Schulte, dem Team von Civey und Janina MĂŒtze, der GrĂŒnderin des Berliner Startups, die aktuell auch in der Amazon Prime Serie YES SHE CAN – FRAUEN VERÄNDERN DIE WELT zu sehen ist.

Wenn du mehr Informationen zu der Studie erhalten willst, kontaktiere uns: ichwill@starkinsneue.de

Cyberlife III – Cybermobbing bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern:

https://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/fileadmin/pdf/studien/Cyberlife_Studie_2020_END1__1_.pdf) 

—-

Beispiel “England”: 

https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/englands-schulen-fuehren-das-fach-achtsamkeit-ein 

Beispiel “DĂ€nemark”: 

https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/empathie-als-unterrichtsfach 

https://www.curioctopus.de/read/19847/empathie-ist-ein-schulfach-an-danischen-schulen 

Meta-Studie aus “USA”:

https://www.derstandard.de/story/2000061471347/lernen-kinder-emotionale-intelligenz-profitieren-sie-nachhaltig 

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