🛑 Cybermobbing: Tipps mit denen jede*r sofort etwas gegen Cybermobbing tun kann

🛑 Cybermobbing: Tipps mit denen jede*r sofort etwas gegen Cybermobbing tun kann

 
 
 
 

Wir haben die Dringlichkeit erkannt, dass etwas getan gegen Cybermobbing werden muss, wenn man sich allein die Zahlen der Cyberlife Studie anschaut.

HĂ€tten wir lĂ€nger gewartet, wĂ€re keinem geholfen, denn wir – das Netzwerk aus Kinder- und Jugendtrainerinnen und -Trainern – wollen uns schon heute fĂŒr die Kinder einsetzen, auch, wenn einige ihrer Probleme noch in der Zukunft zu liegen scheinen.

Dass man innerhalb von kurzer Zeit etwas Wertvolles und Hilfreiches auf die Beine stellen kann, zeigen nicht nur Initiativen wie Krisenchat oder Cybermobbing-Hilfe.

Diese wurden sogar von jungen Menschen geschaffen, die selbst betroffen, aber keine „Experten“ wie man sie aus Uni oder Forschung kennt, sind.

Sie haben das getan, was gerade wichtig und richtig war.

Und so haben auch wir geschaut, mit welcher kleinsten AktivitĂ€t wir den grĂ¶ĂŸt möglichen positiven Einfluss haben können.

Und das war fĂŒr uns „ein Weckruf“  – ein „Licht anmachen bei Erwachsenen und Kinder“ – eine „Erste Hilfe zur Selbsthilfe“.

Und damit auch du, falls du unseren Kurs verpasst, gleich heute schon anfangen kannst, deine Familie gegen Cybermobbing zu schĂŒtzen, verraten unsere Trainerinnen was sie als erstes zuhause gemacht haben, um ihre Familie und Kinder gegen Cybermobbing stark zu machen.

Vielleicht kannst du das eine oder andere bereits nach dem Lesen dieses Beitrages zuhause fĂŒr dich anpassen?

Cybermobbing_Tipps-mit-denen-jeder-sofort -etwas-gegen-Cybermobbing-tun-kann-Blog-StarkInsNeue_StarkImNetz_eigenerUmgang
Wir haben als Eltern unseren Umgang mit dem Smartphone hinterfragt und Regeln fĂŒr uns aufgestellt, um die Bedeutung und Begehrlichkeit auch fĂŒr unseren 6 jĂ€hrigen Sohn schon jetzt zu minimieren.
 
Hier gilt besonders das Thema Mediennutzung und ungeteilte Aufmerksamkeit – eben, ein Vorbild zu sein.
 

Auch fĂŒr einen respektvollen Umgang und ungeteilte Aufmerksamkeit anderen Menschen gegenĂŒber. Also kein Smartphone beim Essen und im GesprĂ€ch in Sichtweite.

Unnötige Benachrichtigen haben wir ausgestellt. Da gibt es sogar einen Begriff, der das stĂ€ndige Display – anstatt GesprĂ€chspartner – anschauen beschreibt: „Phubbing„.
 
Wir versuchen bewusst im Austausch und der Aufmerksamkeit beim GegenĂŒber zu sein.
Augenkontakt statt Blick aufs Display.
Das kann ich jedem nur empfehlen.
Cybermobbing_Tipps-mit-denen-jeder-sofort -etwas-gegen-Cybermobbing-tun-kann-Blog-StarkInsNeue_StarkImNetz_eigenerUmgang

Seitdem ich mich mit dem Thema Cybermobbing als Mutter beschÀftige, habe mir grundsÀtzlich mein Handy und mein Tablett samt Apps angeschaut. Ich habe Einstellungen geÀndert und Freunde und Familie in AnsÀtzen aufgeklÀrt.

Das ist nicht einfach, weil das ja „ein Randproblem ist und etwas mit der Beziehung nicht stimmt, wenn die Kinder sich nicht an die Eltern wenden…“

Ich weiß, dass es anders ist und werde bei meinen Kindern wachsam sein.

Bei einigen Einstellungen mache ich mir trotzdem noch Sorgen und weiß auch nicht, wie ich sie Ă€ndern kann – z. B. öffnet sich sofort beim anklicken der App YouTube.

Das möchte ich nicht.

Wenn ich es schon nicht kontrollieren kann, wie soll das bei den Kindern gut gehen?

So versuche ich, meine Kinder bei der Nutzung zu begleiten. Wenn meine Kinder mit unserem Tablett etwas spielen möchten, sitze ich soweit es geht daneben, um zu sehen was da aufploppt….

So habe ich schon Spiele wieder gelöscht.

Die Chatfunktionen sind auch deaktiviert.

Fotos meiner Kinder werden nicht mehr unbedacht per WhatsApp und Co. verschickt.

Und ich frage sie vorher.

Warum es wichtig ist, auch das Kind danach zu fragen, was von ihm im Netz veröffentlich werden darf, sagt der Anwalt, David Geßner im Interview.

https://www.eventbrite.de/e/stark-im-netz-gemeinsam-gegen-cybermobbing-mit-swetlana-frim-aus-gieen-tickets-152416649301?aff=ebdssbonlinesearch
Wir haben klare digitale Regeln.
 
Gute Faustregel: 10 min gut  fĂŒr jedes Lebensjahr – z. B. darf das Kind, das 9 Jahre alt ist 1.30 Stunden am Tag digitale Medien nutzen.
 
FĂŒr unser Medienverhalten haben wir alle klare Konsequenz: Wer den Mediennutzungsplan ĂŒberschreitet, hat einen Tag lang kein Smartphone.
 
Regel ist dass sich so jeder einen eigenen Timer setzt und nach der Zeit aufhört und ich nicht kontrollieren muss. Das möchte ich auch nicht.
 
Ich will, das mein Kind lernt, selbst Verantwortung zu tragen.
 
Bei mir gilt klare Kommunikation, ich möchte Beziehung und Vertrauen haben. Ich möchte keine Kontrolle haben dabei helfen klare Regeln, die wir zusammen aufgestellt haben.
 
Keine App ohne meine Erlaubnis wird runtergeladen – hier gelten gemeinsame Absprachen.
 
Ich setze mich mit meinem Sohn hin und lasse mir alle Figuren erklĂ€ren – so zeige und habe ich echtes Interesse und das Kind teilt alles mit.
Der Kontakt hilft unserer Beziehung, mein Sohn weiß, dass ich ihn sehe und ihn ernst nehme.
 
Ich versuche mich als Vorbild – zugegeben, ich merke selbst oft, dass ich selbst schon nach dem Handy sĂŒchtig bin. Ich arbeite jedoch stets an mir und versuche, mich mit meinen Kindern weiterzuentwickeln.
https://www.eventbrite.de/e/stark-im-netz-gemeinsam-gegen-cybermobbing-mit-swetlana-frim-aus-gieen-tickets-152416649301?aff=ebdssbonlinesearch
Ich habe einen Familylink installiert und die Chatfunktionen in Apps deaktiviert.
Nachdem ich bei uns in der Familie angefangen hatte, habe ich auch meine Freunde und meine Familie aufgeklÀrt.
Wie du dein Bewusstsein stÀrkst findest du in unserem Beitrag:
 
https://www.eventbrite.de/e/stark-im-netz-gemeinsam-gegen-cybermobbing-mit-swetlana-frim-aus-gieen-tickets-152416649301?aff=ebdssbonlinesearch
Ich dachte, wir hĂ€tten „Gott sei Dank“ schon alles gemacht.
 
Das Gute war, dass ich mit meiner Tochter noch alles durchgesprochen habe. Dann fiel mir auf, dass wir die „Gruppen zufĂŒgen Funktion“ noch aktiviert hatten.
 
Das haben wir sofort abgestellt abgestellt. Gut, dass ich mich daran wieder erinnert hatte. Man muss immer dranbleiben.
 
Tipps, wie du die Funktion abstellen kannst, findest du im Beitrag von Nicki.
https://www.eventbrite.de/e/stark-im-netz-gemeinsam-gegen-cybermobbing-mit-swetlana-frim-aus-gieen-tickets-152416649301?aff=ebdssbonlinesearch

Handyfreie-Zone ist bei uns der Essbereich….Handy auf dem Esstisch ist tabu.

Regeln von uns Eltern: Jedes Kind hat exklusive Zeit am Wochenende, dabei wird das Handy woanders abgelegt, zwecks ungeteilter Aufmerksamkei.

Wenn wir den Kindern die Zonen auch als Eltern vorleben,
gibt es keine Diskussionen.

Hier findest du mehr Informationen, wie du schon heute deine Familie und Klasse gegen Cybermobbing stark machen kannst: Blog.

Schreibe einen Kommentar