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CyberMobbing – Kinder nicht ins kalte Wasser werfen – Mit Expertin Nicki

Cybermobbing "Kinder nicht ins kalte Wasser werfen" - mit Expertin Nicki Tuschl

Cybermobbing “Kinder nicht ins kalte Wasser werfen” – mit Expertin Nicki Tuschl

Digitale Medien sind fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Immer früher halten Spielekonsolen, Tablets und Handys Einzug ins Kinderzimmer bzw. in die Hosentasche von Kindern und Jugendlichen.

Und damit leider auch die Gefahren, die damit einhergehen: 2 Millionen Schüler/-innen leiden aktuell unter CyberMobbing – Tendenz steigend. Das bedeutet, dass jedes 6. Schulkind und schon jedes 10. Grundschulkind derzeit ein Opfer von CyberMobbing war – so die Ergebnisse der Cyberlife III-Studie.

In diesem Post erfährst du, was unsere Expertin gegen Cybermobbing, Nicki Tuschl, sich für Kinder und Erwachsene wünscht, und was Fahrradfahren damit zu tun hat.

Am Ende gibt es einen einfachen Tipp, wie du in 5 Minuten dein Kind sofort gegen CyberMobbing schützen kannst.

Nicki ist Expertin für Verhandlungstechniken und leidenschaftliche Kinderstärkerin, Familiencoach und Selbstbehauptungstrainerin für Kinder und Jugendliche und setzt sie sich nicht nur für die eigenen Töchter, sondern hier mit Stark ins Neue für tausende Kinder ein  – offline und digital.

Nicki im April, 2021:

Es ist mir eine Freude, die Gelegenheit zu haben, heute Gastredakteurin bei STARK INS NEUE zu sein. Ich möchte für den Schutz unserer Kinder sensibilisieren und Eltern und Pädagogen/-innen bestärken, Kinder digital zu begleiten.

Als Elternteil oder Pädagoge ist es unwahrscheinlich schwierig den Überblick zu behalten.

Hier eine neue App, da ein neues Online-Game. „Mama, darf ich mir Roblox runterladen? Das spielen alle in meiner Klasse.” „Papa, darf ich TikTok haben? Da kann man coole Videos mit machen. Leni macht das auch und ich passe auch auf. Das ist voll sicher, glaub mir Papa.“

Zunächst fragen die Kinder noch, aber mit zunehmendem Alter und der damit verbundenen Freiräume laden sich die Jugendlichen die angesagten Apps ungefragt runter. 

Die Vorbereitung auf den Umgang mit digitalen Medien muss schon viel früher beginnen. 

Ich wünsche mir, dass die Kinder bei den digitalen Lösungen von uns Erwachsenen so begleitet werden, wie beim Fahrradfahren lernen. 

In der 4. Klasse beginnt hier bei uns das Radfahrtraining.

Doch schon weit vorher bereiten wir Eltern unsere Kinder ganz langsam auf den Straßenverkehr vor. 

Mit 4/5 Jahren geben wir den Kids ein kleines, auf ihre Größe eingestelltes, verkehrssicheres Fahrrad, setzen dem Kind einen Helm auf und üben gemeinsam. Wir halten das Fahrrad fest, laufen nebenher und lassen irgendwann kurzzeitig los.

Yeah. Die ersten Meter ohne Festhalten.

Wir üben und üben immer weiter. Erst geradeaus fahren, dann losfahren und bremsen, dann Kurven fahren und später Handzeichen geben. Das alles noch lange nicht im belebten Stadtverkehr.

Die ersten längeren Strecken werden ausgesucht und beim Fahren erklären wir Verkehrsregeln und machen auf mögliche Gefahren aufmerksam.

Wir sind beim Kind und begleiten es. Ein jahrelanger Prozess.

In der Schule wird Verkehrserziehung vermittelt und eine Fahrradprüfung abgelegt. Ein gemeinsames Projekt von Schule, Polizei und Eltern zum Schutz unserer Kinder vor den Gefahren im Straßenverkehr.

Die gleiche Umsicht wünsche ich mir für den Verkehr im Internet. Denn da sind wir auch unterwegs – wenn auch nur online, aber nicht weniger gefährlich.

Ich wünsche mir Internetverkehrsregeln, ein gemeinsames Projekt von Schule, Polizei und Eltern und besonders ein liebevolles, umsichtiges Heranführen, gemeinsames Üben und Begleiten der Kinder von uns Eltern.

Wir Eltern können unseren Kindern internetverkehrssichere Medien geben, sie liebevoll begleiten, mit ihnen üben und ihnen die Gefahren erklären. 

So bereiten wir sie bestmöglich vor. Die Pädagogen/-innen können Medienwissen und Medienkompetenz vermitteln und dann kann ein Internetführerschein gemacht werden.

Und auch Du kannst direkt loslegen – sozusagen den Helm fürs Fahrrad probetragen.

Nutzt dein Kind Whatsapp? Dann nimm dir jetzt gleich 5 Minuten Zeit dafür, um die Sicherheit deines Kindes sofort zu erhöhen:

Schaue gleich mal im Smartphone deines Kindes nach: Wie sind dort die Gruppeneinstellungen?

Bedarf es der Bestätigung einer Einladung, um einer Gruppe zugefügt zu werden? Dann ist gut!

Wenn nicht, kannst du das ganz schnell selbst einstellen:

Dies geht wie folgt:

  • Menü
  • Einstellungen
  • Account
  • Datenschutz
  • Gruppen
  • “Meine Kontakte außer “- alle markieren.

Gar nicht so schwer, oder?

Du beugst jetzt schon vor – und wenn das Kind dann doch mal im Internet hinfällt, dann trösten wir es, behandeln die (seelischen) Wunden und begleiten es dann weiter. Nicht nur sicher im Straßenverkehr – auch sicher online unterwegs.

Ich freue mich, euch mit mehr einfachen Tipps bei der Stärkung eurer Kinder gegen Cybermobbing zu helfen.

Eure Nicki Tuschl- von “Stop CyberMobbing” – Ihr findet mich auch unter: https://www.nicki-tuschl.de/

 
StarkInsNeue_StarkImNetz_NickiTuschl_CyberMobbingExpertin

STARK INS NEUE bedankt sich bei Nicki, die im Rahmen des Internationalen Kindertages am 1. Juni 2021 neben Claudia Hannemann und Julia Keltsch das Kurskonzept für 6000 Kinder und Erwachsene erarbeitet hat.

Es gibt Kindern spielerisch und Erwachsenen informativ einen ersten Eindruck, wie man sich und andere gegen Cybermobbing schützen kann.

Meldet euch noch heute an zu einem der 200 Kurse und findet einen Trainer oder eine Trainerin in eurer Nähe über unserer Karte auf unserer Homepage.

StarkInsNeue_StarkImNetz_Blogpost_NickiTuschl_2021-GemeinsamGegenCybermobbing_Blogpost

Du willst noch mehr Kinder gegen Cybermobbing stärken? Dann hilf auch anderen Eltern und Pädagogen/-innen zu erfahren, wie einfach es sein kann!

Teile als ersten Schritt einfach diesen Beitrag mit Menschen, die dir lieb sind!

Und wenn du bald schon mehr zum Thema Cybermobbing, und wie du dein Kind schützen kannst lesen und erleben willst, dann abonniere jetzt unseren Newsletter unter www.starkinsneue.de/newsletter.

 

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